2011 - Jahr der network-basierten Unternehmenskommunikation
2011 wird das Jahr des Tablet-Computers. Stand in "Netzwirtschaft" (FAZ vom 4. Januar 2011, S. 15). Auf derselben Seite ein Bericht über das neue Windows Phone, in dem Microsoft-Manager Achim Berg Zweckoptimismus verbreitet. Last not least: "Unternehmen sehen das ipod als eigenen Vertriebskanal. Nun denn: Das vergangene Jahr war ganz gewiss das Social Media Jahr schlechthin. Goldman Sachs investiert in Facebook und bewertet das Unternehmen mit 50 Milliarden US-Dollar. Die Kunden reißen sich um die Anteile, die noch nicht einmal an der Börse gehandelt werden. Hypes, wohin das Auge blickt. Ist das schlecht? Nein, denn mit jedem neuen Hype sind nicht nur Hoffnungen verbunden, sondern auch handfeste Aufträge, Gewinne, Geschäfte.
Was bedeutet das für Ihr Unternehmen in 2011?
Nun, der Mega-Trend "Social Media-Nutzung" durch immer mehr Internet-Nutzer ist längst evident. Soll man deshalb jetzt "auf den Zug aufspringen"? Natürlich, wenn Sie Fahrt aufnehmen und in Geschwindigkeit bleiben wollen. Denn ohne eine neue Geschwindigkeit sind alle Social Media Aktivitäten von Unternehmen zum Scheitern verurteilt: Weil Ihre Kunden eine Antwort erwarten, sollte Ihr Unternehmen Antworten liefern. Nach Möglichkeit keine standardisierten, sondern persönlich. Individuell. Angemessen. Und rasch. Der Kanal, über den Sie die Antwort liefern, ist dabei eigentlich sekundär: Anfragen per Telefon werden natürlich per Telefon beantwortet, via Mail per Mail usf.
Spannend in diesem Jahr dürfte allerdings die vertikale Vernetzung werden, d.h.: Letztlich müssen und werden Unternehmen ihre Networking-Partner daraufhin überprüfen, ob sie mit diesen eine gemeinsame Basis der Kommunikation finden. Premium-Partner sind Kunden und Lieferanten, die nicht nur ihre Rechnungen brav bezahlen bzw. ihre Leistungen brav abliefern. Sondern diejenigen, die aktiv für Folge-Geschäft sorgen. Diese zu kategorisieren, mit ihren jeweiligen Leistungsportfolios "auf dem Radarschirm" zu behalten, ist nun keine neue Aufgabe des Supply-Chain-Management. Allerdings ist es mit dem Aufkommen neuer Plattformen wie LinkedIn und XING leichter geworden, seine "Kontakte" kategorisiert zu pflegen. Was allerdings bislang fehlt(e): Ein Datenhandling-Workflow, der es ermöglichte, die Geschäftsverknüpfungen (Leistungs- und Produktkatataloge) jedes einzelnen Kontakts im unternehmenseigenen "Customer-Relations-Management"-System (CRM) automatisiert zu aktualisieren, in der Folge projektbezogen zu selektieren und anzusprechen.
Hier zeichnen sich am Horizont vielversprechende IT-Lösungen ab, die - last not least - cloud-basiert funktionieren können. IBM bietet eine Lösung, die die Unternehmens-Website zum Kommunikationsanker und zur Mega-Plattform macht. Eine ganze Reihe von Virtualisierungs-Anbietern drängen auf den Markt, im Social Media-Bereich gefolgt von Monitoring-Spezialisten. Statt Konvergenz der Technologien also erneut: Diversifikation, vielfältig bis zur Unübersichtlichkeit. Hinzu kommt: Im Enterprise-Bereich wird es zusätzlich spannend, weil Microsoft des Support für XP in 2014 definitiv einstellt - die Umstellung auf Windows 7 und die neue Office-Suite ist in vollem Gang. Was für kleine Unternehmen noch relativ übersichtlich zu machen ist, entpuppt sich für größere Unternehmen als Herkules-Aufgabe: Gilt es doch, mit der Umstellung auf das neue Betriebssystem (und Apple ist Lichtjahre davon entfernt, hier neue Maßstäbe zu setzen) möglicherweise gleich auf eine leistungsfähigere IT-Architektur zu setzen, kurz: in neue Hardware zu investieren und geschäftskritische Applikationen zukunftsfest zu machen. Die Anforderungen an visuelle Kommunikationsformen steigen parallel: Längst ist es üblich geworden, sich nicht nur via Skype, sondern per Online-Konferenz mit mehreren Video-Streams zu treffen - und den Knowhow-Transfer per Video-on-demand zur Verfügung zu stellen: Web 2.0 at it's best.
Für Kommunikations- und IT-Profis stellen sich damit gleich mehrere, völlig neue Herausforderungen: Drängender als je zuvor kommt es darauf an, ohnehin notwendige Innovationsprozesse durch eine bessere Kommunikation zu begleiten. Nach innen wie nach außen. Wer diese Aufgabe in 2011 mit Priorität eins kennzeichnet und danach handelt, hat die Nase vorn. KORUS CONSULT berät Sie deshalb strategisch: In der Neudefinition Ihrer Business-Prozesse - begleitet durch professionelle Unternehmenskommunikation - intern wie extern. Im Design Ihrer Kampagne, die Ihnen Leads bringen muss, also: mit Kaufkraft ausgestattete Interessenten, die auch die Kaufentscheidung treffen können. Kurz: 2011 wird das Jahr der neuen Herausforderung für Ihre Unternehmenskommunikation: Sind Sie überzeugender als der Wettbewerb? Und falls nicht: wie schaffen wir das gemeinsam?
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